Die Körperbezogene Interaktionstherapie(KIT) nach Dr. Fritz Jansen ist den Konfrontationstherapien zuzuordnen, die seit Jahrzehnten erfolgreich in der klinischen Psychologie in der Angstbehandlung angewandt werden.

Jeder Mensch hat ein psychisches und physisches Bedürfnis nach körperlicher Wärme u. Nähe. Körperkontakt ist die früheste und grundlegendste Form von Kommunikation diese zu empfangen. Er ist der Grundbaustein einer tiefen emotionalen Bindung zu den Bezugspersonen herzu stellen. Dennoch entwickeln manche Kinder eine sogenante Blockierung – eine Körperkontaktblockade. Wenn Kinder vordergründig große Nähe abwehren, nur kurz in den Kontakt gehen, nicht ausreichend im Blickkontakt sind spricht man von soeiner Blockade- Störung. Hinter der vordergründigen Abwehr besteht das Bedürfnis nach Nähe aber weiterhin. Kinder, die davon betroffen sind, können es nicht befriedigen. Sie entwickeln dadurch ein emotionales Defizit und weisen ein erhöhtes Risiko auf , Auffälligkeiten wie: z. B. Sprachentwicklungsstörungen, Lernprobleme, oppositionelles - distanzloses oder ängstliches Verhalten, Schwierigkeiten im Annehmen von Lob, Selbstwertprobleme, Körperwahrnehmungsstörungen u.a. . zu entwicken

Langfristig gesehen besteht die Gefahr, dass sich emotionale Störungen manifestieren. Blockierung können aus ganz unterschiedlichen Gründen entwickelt werden: frühe medizinische Versorgung, Traumatisierung, Trennung, Aufmerksamkeitsstörungen, KISS (Blockade des Atlaswirbels), Blockierungen seitens der Eltern. In der KIT wird ! nach gründlicher Diagnostik ! die Blockierung des Kindes aufgelöst. Sollte es sich allerdings bei dieser Diagnostik herausstellen, das Blockierungen oder andere ausgeprägte psychosomatische Erkrankungen bei einem Elternteil zu finden sind, so müssen diese zuerst behandelt werden, um die Eltern(teile) überhaupt in die Lage zu versetzen, ihrem Kind helfen zu können.

 

Bestehende Blockaden in diesem Bereich, seitens der Eltern:

dürfen auf gar keinen Fall durch / über eine Behandlung des Kindes kompensiert (gelöst) werden !!!

 

Das Kind wird in der KIT in große körperliche Nähe zu seinen Bezugspersonen gebracht und lernt diese Nähe zuzulassen und dann auch zu genießen. Inhalt ist es, dass Eltern mit Unterstützung/ Begleitung des KIT- Therapeuten durch verhaltenstherapeutische Mediatorenansätze, dem Kind schnell über die Blockade hinweg helfen, um dem Kind die positive Erfahrung von Bindung und Beziehung zu ermöglichen. Es darf "auftanken", Spaß haben – das wichtigste Grundbedürfnis zu befriedigen. Ist die Blockierung gelöst, d. h. Es kann eine andere Beziehungstiefe erlebt werden, wird in dieser Ebene auch an anderen relevanten Alltagsproblemen trainiert um diese erstmals über diesen Weg positiv zu beeinflußen, z. B. Sprachentwicklung, Kommunikation, Körperwahrnehmung, Abbau von Lernproblemen und oppositionellen Verhaltens u.v.a.

Noch ein Wort:

 

KIT ist keine Festhaltetherapie!

 

 

Die KIT wird nur bei bestehender Blick- Körperkontaktblockierung (Bindungs- u. Beziehungsstörungen) durchgeführt, verläuft anders und hat einen anderen theoretischen Hintergrund.

 

Für alle weiteren Fragen stehe ich ihnen gern zur Verfügung.