Die Eltern geben mit ihren Händen dem Kind Halt und Grenzen, so dass es sich z. B. beim Sitzen auf dem Schoß der Eltern der aufkommenden Körpererfahrung nicht entziehen kann. Der gerade geschilderte passive Widerstand geht in einen aktiven Widerstand über: das Kind wehrt sich und schreit oft. Therapeut oder Therapeutin stützen die Eltern in dieser schwierigen Phase, bis das Kind die Blockade verliert und das gespürte Körpergefühl erleichtert und erfreut annehmen kann. Für viele Kinder ist das ein Durchbruch, der ihnen auch in anderen Situationen ein viel leichteres Annehmen eines anderen Menschen ermöglicht, denn sie haben plötzlich die Erfahrung des Einfühlens und auch das Gefühl, angenommen zu werden, erlebt.
Andere Kinder müssen diese Erfahrung erst viele Male wiederholen, bis sie sich fähig fühlen, ihren Wunsch nach Beziehung zu äußern und zu verwirklichen. Bei autistischen Kindern z.B. dauert dieser Weg meist Jahre. Die Mühe lohnt sich aber, denn es ist ein sicherer Weg zum Ziel.